4. Reisebericht Hamburg - Deutschland Tournee 2026

Moin Hamburg 
Tag 7, Mittwoch, 09. September 2026

Nach dem Frühstück machten wir uns frisch gestärkt auf den Weg nach Hamburg. Der Weg war einigermassen kurz; ca. 85 km. Bevor wir im Hotel einchecken konnten, führte uns unser Reiseleiter Andreas durch diverse Strassen von Hamburg (mit dem Bus) – seiner Heimatstadt. Der Weg führte uns auch bei der St. Michaeliskirche (genannt «Michel») vorbei, in welcher wir einem kurzen Orgelkonzert lauschen konnten. Nach der Zerstörung im Jahre 1945 wurde die evang.-lutherische Michaeliskirche von 1947 bis 1952 wieder aufgebaut. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands. Im Hotel Hafen haben wir dann am Nachmittag unsere Zimmer für die nächsten 3 Nächte bezogen. Die meisten von uns hatten einen wunderschönen Ausblick auf die Landungsbrücken. Die einen von den unteren, die anderen von den oberen Stockwerken. Den Abend verbrachten wir in den Musicals; entweder in «Der König der Löwen», «Simply the best» oder «Tarzan».

Tag 8, Donnerstag, 10. September 2026

Diejenigen, welche das Miniatur Wunderland besuchten, mussten früh aus den Federn, denn bereits um 07.45 h war Treffpunkt in der Lobby. Wir anderen konnten noch ein Stündchen länger schlafen und in aller Ruhe das Frühstück geniessen. Gemäss Giunness World Records ist das Miniatur Wunderland die grösste Modelleisenbahnanlage der Welt; sie besteht aus einer 1'700 m2 grossen Modellfläche. 
Um 12.00 h gab’s für uns den ersten Programmpunkt, die Besichtigung des Hamburger Bunkers. Ein kurz vor dem 2. Weltkrieg erbauter Bunker mit ursprünglich 4 Türmen diente dem Militär aber auch als Schutzraum für die Bevölkerung. Ein ungewöhnliches Gebäude mit zahlreichen Treppenstufen, die es zu erklimmen galt. Bevor wir jedoch diese wieder hinunterstiegen, gönnten wir uns eine kleine Pause und ein Getränk.
Bereits um 17.00 h machten wir uns mit dem Car auf den Weg zum letzten Konzert in der Kirche Flottbek, welche im September 1912 eingeweiht wurde. Eine kleine, charmante Kirche, mit einer neobarocken Ausstattung, welche den Eindruck einer ländlichen Dorfkirche verstärkt. Auch wenn die Kirche nicht bis auf den letzten Platz gefüllt war, hatten alle Anwesenden eine grosse Freude an den wunderschönen Klängen des AOA’s und der Alphorngruppe.
Bei der Rückfahrt liess uns Kemal an der Grenze zur Reeperbahn aussteigen und wir tauchten ins Nachtleben von St. Pauli ein. Die einen etwas länger als die anderen.

Tag 9, Freitag, 11. September 2026

Um 09.45 h trafen wir uns an der Rezeption und besuchten als erstes den alten Elbtunnel. Für die Durchquerung des Tunnels benötigt man 10 bis 15 Minuten zu Fuss. Da wir ein gedrängtes Programm hatten, verzichteten wir auf die Durchquerung.
Denn schon ging es weiter zur Hafenrundfahrt; imposant waren vor allem die riesigen Containerschiffe, welche im grössten Seehafen Deutschlands angelegt hatten. Nach den Häfen in Rotterdam und von Antwerpen ist dies der drittgrösste Hafen in Europa.
Eine Führung durch die Speicherstadt – der weltgrösste historische Lagerhauskomplex – darf in Hamburg natürlich nicht fehlen. Unser Reiseleiter Andreas konnte uns sehr viel erzählen über seine Heimatstadt.
Nach dem Mittagessen nahmen die meisten der Reisegruppe an der Besichtigung der Elbphilharmonie teil. Ein faszinierendes Gebäude – der Stararchitekten Herzog & de Meuron – welches anstatt der veranschlagten 77 Mio. Euro, schlussendlich 866 Mio. Euro kostete und anstatt im Jahr 2010 erst im Januar 2017 mit einem Konzert eingeweiht wurde.Und schon stand das letzte gemeinsame Nachtessen dieser Reise an. Im seit 1975 bestehenden «Old Commercial Room» konnten wir uns bezüglich Ambiente und Kulinarik so richtig verwöhnen lassen.
Zu einer vernünftigen Zeit spazierten wir wieder zurück ins Hotel und genossen noch einen kurzen Absacker in der Hotelbar.

Tag 10, Samstag, 12. September 2026

Bereits um 06.00 h klingelte der Wecker; somit blieb uns noch Zeit für ein kurzes Frühstück.
Denn bereits um 07.30 h fuhren wir «leider» wieder los, Richtung Schweiz. Aber ich sage nicht «Adieu» Hamburg, sondern «Auf Wiedersehen» Hamburg. Kemal, unser Chauffeur, chauffierte uns mit seinem ruhigen Fahrstil wieder bis kurz vor die Grenze, denn er durfte uns aufgrund seiner Fahrtzeit nicht bis nach Aesch, resp. Leutwil fahren. In Bad Bellingen übernahm dann ein Kollege von ihm das Steuer; er brachte uns sicher nach Aesch und die Alphorngruppe auch wieder nach Leutwil zurück.

Eine wunderschöne Reise war somit zu Ende. Eine Reise mit vielen grossartigen Erlebnissen, spannenden Gesprächen, lustigen und gemütlichen Stunden und wunderschönen Konzerten. Ein grosses Dankeschön geht ans OK für die Organisation und die vielen Stunden, die sie investiert haben.
Schön, dass ich als eingefleischter «AOA-Fan» bei dieser Reise dabei sein durfte.

Jaqueline Blatter