Harmonische Klänge und nordische Träume: Der Bericht zur 82. Generalversammlung
Wenn ein Verein für 19.15 Uhr zur GV einlädt und um 19.00 Uhr der allergrösste Teil der Mitglieder bereits da ist, dann muss dies das Akkordeon Orchester Aesch sein. Da erinnere ich mich gerne an die letztjährige Wortmeldung unseres Ehrenmitglieds Gaby: «Es ist unglaublich, aber bei diesem Verein macht sogar die GV Spass!»
Fairheitshalber sei an dieser Stelle erwähnt, dass vor der GV ein Nachtessen serviert wurde. Silvio’s Team vom Clubhüttli Aesch zauberte ein sehr feines SchniPoSa auf den Tisch. Für die eigentliche GV durften wir den separaten Saal belegen, damit wir etwas mehr Ruhe haben. Untermalt wurde diese Ruhe von einem sanften Polterbass, dessen Herkunft bis heute unklar ist ????.
Unsere Präsidentin Christine führte souverän durch die GV, welche vom Vorstand präzise vorbereitet wurde – genial. Zur Zusammenfassung des Inhalts der GV bat ich meine Assistentin KI um Unterstützung – zum Schmunzeln, zum Aufzeigen der Möglichkeiten, zum Reflektieren:
Die Präsidentin Christine eröffnete die Versammlung gewohnt schwungvoll. In ihrem Jahresbericht nahm sie uns mit auf eine Reise durch das vergangene Vereinsjahr. Den fulminanten Auftakt bildete das Neujahrskonzert 2025 in der reformierten Kirche – ein voller Erfolg mit Standing Ovations und zwei Zugaben.
Doch das Orchester bewies nicht nur musikalisches Talent, sondern auch logistisches Geschick: Beim Brunch der Raiffeisenbank wurden an zwei Tagen bis zu 650 Gäste bewirtet. Christine lobte das „eingespielte Helfer-Team“, das zwischen Kaffeemaschinen und Abwaschbergen absolute Professionalität bewies. Ein weiteres Highlight war das Vereinsweekend im Jura, wo wir auf den Spuren von Dinosauriern wandelten (und unser Organisator Rolf fast die Kirchenführung, aber glücklicherweise nicht das lokale Bier verpasste).
Musikalisch blieb besonders das Herbstkonzert in Erinnerung, bei dem die gesamte Kirche aufstand, um gemeinsam mit uns die Nationalhymne zu singen – Gänsehautmomente inklusive. Auch Dirigent David sparte in seinem Bericht nicht mit Lob. Er hob die „vorwärtsdrängende Energie“ des Orchesters hervor und erinnerte an den „Florentiner Marsch“, dessen anspruchsvolle Stellen pünktlich zum Auftritt wie von Geisterhand verschwanden.
Für das Ressort Mutationen ergriff Andrea das Wort. Es gab ein lachendes und ein weinendes Auge: Moni und Danja wechseln von den aktiven zu den Passivmitgliedern. Während wir ihren Einsatz im Orchester vermissen werden, freuen wir uns, dass sie dem Verein treu bleiben. Besonders erfreulich: Trotz einiger Austritte bleibt der Mitgliederbestand dank drei Neuzugängen stabil bei stolzen 97 Mitgliedern.
Nicole präsentierte die Statistik der Probenbesuche. Auch wenn dieses Jahr niemand die „Null-Fehler-Quote“ (null Absenzen) erreichte, war der allgemeine Fleiss lobenswert.
Anschliessend trat Urs (Kassier) ans Pult. Sein Bericht war kurz, knackig und äusserst positiv. Dank der Gage vom Raiffeisen-Brunch und erfolgreichen Auftritten (wie bei der Spitex und der Kulturkommission) konnte das Jahr mit einem Gewinn von rund 965 Franken abgeschlossen werden – und das ohne die Durchführung eines eigenen grossen Anlasses! Das Vereinsvermögen ist solide, was die Revisoren Barbara und Alois dazu veranlasste, dem Kassier eine „tadellose und vorbildliche Arbeit“ zu attestieren. Die Entlastung durch die Versammlung erfolgte prompt und unter Applaus.
Dann wurde es spannend: Moni stellte die Details zur grossen Deutschland-Tournee 2026 vor. Dass ausgerechnet das Akkordeon in Deutschland zum „Instrument des Jahres 2026“ gekürt wurde, passt wie die Faust aufs Auge. Die Reise führt uns im September über Marburg bis hoch nach Hamburg und an die Ostsee. Vier Konzerte sind geplant, unter anderem an der Strandpromenade von Travemünde. Damit die Reise für alle erschwinglich bleibt, hat die GV beschlossen, maximal 30'000 Franken aus dem Vereinsvermögen beizusteuern. „Wir sparen das Geld nicht für die nächsten zehn Jahre irgendwo, es soll den Aktiven zugutekommen, die so viel geleistet haben“, erklärte Christine. Trotz dieser Investition bleibt die Vereinskasse gesund.
Unter der Leitung von Tagespräsident Franco wurden die Wahlen durchgeführt. Es war keine Überraschung, aber ein schönes Zeichen der Harmonie: Der gesamte Vorstand stellt sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung und wurde mit einem donnernden Applaus wiedergewählt.
Mit einem Budget, das für das kommende Jahr aufgrund der Reise ein geplantes Defizit vorsieht, aber auf einem soliden Fundament steht, blickt das Orchester Aesch optimistisch in die Zukunft. Das Ziel ist klar: weiterhin musikalische Highlights setzen, die Gemeinschaft pflegen und 2026 den Norden mit Akkordeonklängen erobern.
Nachdem alle Traktanden effizient erledigt waren, ging man zum gemütlichen Teil des Abends über – denn wie die Präsidentin eingangs erwähnte: Die gute Laune teilen wir uns alle!
(Herleitung: Die GV wurde aufgenommen und transkribiert. Das Transkript wurde mit der Zusammensetzung des Vorstands an Gemini übergeben.)
Herzlichen Dank dem gesamten Vorstand für seine tolle Arbeit!
Simon