Konzert im Altersheim Obesunne in Arlesheim, 16. Mai 2026
Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheim Obesunne stand am Samstagnachmittag das Highlight der Woche auf dem Programm: Unser Konzert, auf das wir uns wochenlang vorbereitet hatten. Für mich begann der Anlass allerdings mit einer Schreckminute: Mein Schatz Urs brachte den Kehrichtsack zum Container und sagte bei der Rückkehr: «Du der Peter wartet schon draussen», es war 13.25 Uhr. Ich war felsenfest überzeugt wir hätten um 14.15 Uhr abgemacht. Zum Glück war schon alles gepackt. 5 Minuten später stand ich draussen. Wir fuhren zum Altersheim, wo wir zwar die Ersten waren, aber nicht lange. Nach und nach kamen auch die Anderen.
Der Saal war hell und gemütlich, und während dem Einspielen trafen die ersten Zuhörerinnen und Zuhörer ein. Während wir uns mit Mineralwasser, mental auf das Konzert vorbereiteten, füllte sich der Saal.
Pünktlich um 15.00 Uhr begann unser Konzert mit dem rassigen Stück «Unter südlicher Sonne». Danach folgte «Frankieboy». Da war das Publikum noch ruhig. Bei «Teure Heimat» kannten einige den Text auswendig und sangen mit. Das hat uns sehr gefreut. Als wir «Aus Böhmen kommt die Musik» spielten, klatschten alle im Takt mit. Die Begeisterung war zu spüren. Es folgten die Stücke von «Helene Fischer» und «Memory» aus dem Musical «Cats», sowie «Concerto d’Amore». Der «Griechische Wein» bot wieder eine Mitsinggelegenheit, was das Publikum gerne nutzte. Bei der Ankündigung des Bachstücks «Air» war ein staunendes «Oh» im Publikum zu hören. Nach dem sanften «Air» riefen viele nach einer Zugabe. Natürlich waren wir darauf vorbereitet und gaben mit dem lauten «Gigolo» unser Bestes. Für zwei Zuhörer war dieses Stück allerdings zu laut, sie hielten sich die Ohren zu. Die Anderen genossen unser lautes Schlussbouquet.
Nach dem Konzert kam ein Heimbewohner mit seiner Tochter zu mir und bedankte sich mit leuchtenden Augen und einem Lächeln im Gesicht für das schöne Konzert. Er erzählte mir, dass er selbst einmal Akkordeon spielte, damals unter der Leitung von Rudi Dahinden.
Wir vom Akkordeonorchester wurden noch zu einem Getränk in der Cafeteria eingeladen, danach fuhren wir erfüllt nach Hause.
Brigitte Fricker